Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mamasein

Woher kommt die Superkraft?

Es ist Donnerstagabend. Ich sitze auf der Couch und die Tränen kullern nur so über mein Gesicht. Zwischen Kind, Uni, meinem Job, dem Haushalt und den zahlreichen Aktivitäten, die eben so anstehen, balanciere ich seit vielen Wochen einfach so her. Die Küche ist nicht aufgeräumt, was mir nicht passt, weil ich ungerne ins Bett gehe, wenn gerade das nicht fertig ist. Das Kind hatten einen schlechten Tag. Warum? Weil auch das zum Alltag gehört und eben normal ist.Woher kommen diese Zauberkräfte? Gibt es eine geheime Fee, die nachts durch die Betten reist und komplett erschöpften Müttern eine Portion Kraft ins Gesicht pustet, damit diese am nächsten Morgen wieder in den normalen Wahnsinn einsteigen? Ich habe schlicht und einfach keine Ahnung. WEITERLESEN

5 Ermutigungen für Mütter | berlinmittemom.com

5 Ermutigungen für Mütter | Über Mütterrollen und Respekt

„(…) Wir sind so sehr umgeben von Ratgebern, Alleswissern und absoluten Wahrheiten, dass wir auf unserem Weg mit unseren Kindern sehr leicht aus den Augen verlieren könnten, worum es eigentlich wirklich geht. Um w e n es eigentlich wirklich geht. Denn es ist nicht wichtig, ob ich mein Kind trage oder schiebe, es ist nicht wichtig, ob ich es stille oder die Flasche gebe, es ist nicht entscheidend, ob mein Kind natürlich oder per Kaiserschnitt geboren wurde und es spielt keine Rolle, ob und wie lange es in meinem Bett schläft. Jede Entscheidung, die ich für mich und mein Kind treffe, ist vor allem eins: individuell. Bei drei Kindern habe ich gelernt, dass jedes anders ist und für jedes ein anderer ganz eigener Weg gefunden werden muss. Es ist entscheidend, ob ich mir als Mama erlaube, I C H zu sein. Ob ich meinem Kind gestatte, ganz es selbst zu sein und zu bleiben. Und ob wir beide gemeinsam es schaffen, den einen, richtigen Weg zu finden, der nur für uns beide passen muss. Für sonst …

Wenn Eltern aus Fehlern lernen.

„Du bist gerade so richtig doof, Mama. Und wenn du so schreist, dann habe ich Angst.“ Puh, das sitzt. Neben mir kniet ein aufgeregtes Kind, Mama hat nämlich mal wieder etwas verboten. Hier darf man nicht unendlich mit dem iPad rumspielen, keinen Sand in der Wohnung verteilen, man muss sein Zimmer aufräumen und manchmal platzt Mama dann eben die Hutschnur und es wird lauter. Warum es wichtig ist, dass Eltern Fehler machen. Kein Mensch ist ohne Fehler, auch Mütter nicht. WEITERLESEN

Das Kind als System? Das System Kind

Das Kinder feste Vorstellungen von Dingen haben, ahnte ich schon vor meinen Kindern. Wenn sie eine Banane essen wollen, muss vorher klar sein, ob die Banane als Stück oder in Stückchen serviert werden darf. Belegte Brote dürfen nicht ungefragt zur Klappstulle werden und wenn das Kind abends nur mit dem einen bestimmtenAuto zum „Kuscheln“ ins Bett geht, dann darf man davon auch nicht abweichen. Die Vorstellungen, die Kinder prägen, entsprechen einem System. Dem System Kind. WEITERLESEN

Frauen über 40: Mehr als Selbstoptimierung!

Ich habe mir heute mal den Spaß gemacht und  „Frauen über 40“ gegoogelt. Wenn man den einschlägigen Einträgen Glauben schenkt, wollen Frauen über 40 alle ne neue Frisur, Datingtipps, die perfekte Diät, besseren Sex, ein komplett neues Leben oder eine gereimte Rede zum Geburtstag. Ich muss zugeben, das Ergebnis hat mich amüsiert und gleichzeitig habe ich mich bestätigt gefühlt in einer persönlichen Beobachtung: es gibt nicht so sehr viel guten Content für Frauen über 40 in diesem Internet. Frauen über 40: WEITERLESEN

Du bist genau richtig! Körperwahnsinn.

Dieser ganze Körperwahn geht mir mächtig auf den Keks und ich finde es vielmehr erschreckend, wie früh das Ganze schon los geht. Ich möchte meinen Kindern ein anderes Bild vermitteln, ihnen klarmachen, dass man keinen Ideal hinterher rennen muss. Das jeder für sich besonders und vorallem genau richtig ist. Wenn wir als Eltern unseren Kindern immer wieder sagen, dass sie genau richtig sind und auch nicht über andere Menschen so reden, als wären sie nicht normal, kann man etwas verändern und die Kinder werden zu toleranten und vorurteilsfreien Menschen. Denn wenn wir mal ehrlich sind, kommen die Vorurteile nicht von den Kindern, sondern von uns Erwachsenen. Die Kinder übernehmen es einfach, denn wir sind Vorbild und sollten auch als ein solches voran gehen! WEITERLESEN

Warum ich jeden Tag Muttertag habe. Frauraufuss und das Mamasein.

Als ich Samstagmorgen aufwache, liegt niemand neben mir. Ganz heimlich sind Kind und Mann verschwunden und ich höre nur das Flüstern ihrer Stimmen im Flur. Und plötzlich höre ich, wie der blonde Wirbelwind dicke Tränen weint und sich ganz schlimm fühlt. Der Mann kommt zurück ins Schlafzimmer und hinter ihm versteckt sich das blonde Mädchen. „Mama, die Kita hat den Muttertag vergessen und ich habe gar kein Geschenk für dich. Ich bin so traurig. Basteln mag ich auch nicht mehr, das ist ja nichts Besonderes für dich.“ Ich setze mich auf, breite meine Arme aus und drücke meine große Tochter ganz fest. Warum ich jeden Tag Muttertag habe? WEITERLESEN

JA! Ich trage einen Fahrradhelm. Vernunft siegt über Eitelkeit.

Wenn Vernunft über Eitelkeit siegt, tja, dann bist Du vermutlich Mama geworden. Nicht genug damit, dass ich inzwischen vorwiegend spielplatztauglich auf flachen Sohlen und in „Nicht so schlimm, wenn es dreckig wird“-Klamotten unterwegs bin, nein, nun habe ich auch das letzte Fünkchen Fashion-Würde abgegeben: Ich trage seit einiger Zeit Fahrradhelm. Aber wisst ihr was? Das fühlt sich richtig an. So richtig, dass ich es Euch auch ans Herz legen möchte.   WEITERLESEN

„Groß werden, ist oberdoof!“ Das letzte halbe Jahr vor der Schule.

Während ich aus der Dusche steige, sitzt das Kalinchen im Bad und guckt nachdenklich. „Mäuschen, was ist denn los? Du sollst doch nur deine Zähne putzen.“ Die Tränen kullern und mein kleines großes Kind ist wie verwandelt. „Ich will nicht groß werden. Das ist einfach nur total blöd und oberdoof.“ Kurz bin ich ein wenig überfordert, es ist 7:03 Uhr, ich hatte noch keinen Kaffee, habe wenig geschlafen und bin für Welt-Verbesserungs-Gespräch noch nicht wirklich fit. Aber dann schaltet sich der Kopf ein: in wenigen Wochen beginnt die Schule und aufeinmal will mein Kind wieder klein sein. Über das letzte halbe Jahr vor der Schule und die Angst, Fehler zu machen.     WEITERLESEN

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Schluss mit dem Versteckspiel! Öffentlich stillen? Selbstverständlich!

Immer wieder sieht man im öffentlichen Raum Frauen, die ihr Kind stillen. Verhüllt unter einem großen Tuch und etwas nervös umher schauend. Kein Wunder, wenn stillende Frauen aus Cafés verwiesen werden oder sich Mitmenschen an der natürlichsten Sache der Welt gestört fühlen. Auch Lauras öffentliche Stillbeziehung musste erst wachsen. Sie sagt, stillt wo ihr wollt, schließlich hat euer Kind Hunger und es gehört einfach dazu. Über ihre Stillerfahrungen lest ihr HIER WEITER.