Alle Artikel mit dem Schlagwort: Familienleben

Ein Gemüsegarten für Familie Raufuss: Die Pflanzen kommen

In 2 Wochen bekommen wir ganz offiziell unseren Gemüsegarten übergeben. Bis dahin passiert noch eine Menge auf dem Feld. Beim Einpflanzen waren wir selbstverständlich dabei und das Kind hat fleißig Kartoffeln verteilt und Kohlrabi-Setzlinge in die Erde gedrückt. Ein spannender Tag für uns alle. Größtes Highlight: Aus alten Kartoffeln werden Neue! Nach wie vor ist die Entscheidung zum eigenen Gemüsegarten wohl die Richtige gewesen. Wir freuen uns sehr! WEITERLESEN  

Mamablog-Kindheitserinnerung-Kindheit

Kindheitserinnerungen: Wie wir das Heute gestalten für die schönen Erinnerungen von morgen

Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, dann fallen mir viele kurze Momente ein. Mit meinen Großeltern, mit meiner Mama. Manchmal ist es sogar nur ein Geruch, oder ein Gefühl. Auch aus ganz frühster Kindheit habe ich noch Erinnerungen. Ich glaube zwar nicht, dass wir uns an unsere Babyzeit erinnern, aber wir schaffen die Grundlage für dieses warme, unbeschreibliche Gefühl. Und in Erinnerungen schwelgen ist doch was Wunderbares, oder? WEITERLESEN

Es braucht ein Dorf, keine Großstadt.

Wenn andere Menschen sich ungefragt an der Erziehung von Kindern beteiligen, so wie uns das am Wochenende passiert ist, hört man gerne in der Diskussion darüber mit anderen das afrikanische Sprichwort: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“ Auch ich finde diesen Satz nicht unlogisch. Er drückt aus, dass Eltern ihr Kind nicht ausschließlich alleine beim Großwerden begleiten und unterstützen müssen. Auch sie dürfen Hilfe annehmen oder sollten sich sogar aktiv um Unterstützung kümmern, wenn diese von sich aus nicht vorhanden ist. Braucht es ein Dorf? WEITERLESEN

Spielideen-Reisen mit Kindern-Familienurlaub

Reisen mit Kindern: Spielideen gegen Langeweile im Restaurant oder bei langen Fahrten

Bald steht er an, der Sommerurlaub und viele Eltern fragen sich wieder: Wie überstehen wir lange Auto- oder Zugfahrten? Was nehmen wir für Spiele mit, ohne das ganze Kinderzimmer einpacken zu müssen? Wie beschäftigen wir die Kinder im Urlaub, wenn es mal regnet? Ja das Reisen mit Kindern kann einen schon vor Herausforderungen stellen, schließlich wollen sich im besten Fall alle erholen. Doch keine Sorge, einem lustigen Familienurlaub steht nichts mehr im Wege, denn ich habe tolle Spielideen zusammen getragen, bei denen keine Langeweile aufkommt und die auch uns Erwachsenen Spaß machen. Alles lässt sich auch wunderbar in der Handtasche verstauen und mit ins Restaurant nehmen. WEITERLESEN

Schnullerfee

Danke Schnullerfee, dass du bei uns vorbei geflogen bist!

Die Sache mit der Schnullerfee zieht sich bei uns schon einige Monate. Immer wieder haben wir versucht zu platzieren, dass sie bald kommt und ihre Schnuller dann zu neuen Babys bringt. Als im letzten Sommer dann einige meiner Freundinnen noch ein Kind bekommen haben, dachten wir die Sache sei geritzt. Die brauchen ja jetzt schließlich die Schnuller, aber die Löwen waren absolut noch nicht soweit. Immer mal wieder war der Wille da, aber sobald es ernster wurde war es wieder ganz klar. Sie brauchen ihre Schnuller noch und die Schnullerfee soll nie kommen. Niemals Mama!   WEITERLESEN

Was bleibt. Wie Angst unser Leben bestimmt.

Es ist Samstag. Um kurz nach halb 4 klingelt mein Telefon. „ Seid ihr in Sicherheit? In der Stadt gab es einen Unfall. Dort ist jemand mit einem Bulli in eine Menschenmenge gefahren.“ Der Kloß sitzt sofort tief im Hals. Die Hubschrauber, die über uns fliegen, haben wir bemerkt uns aber nichts schlimmes gedacht. Innerhalb von Sekunden bekomme ich Angst. Was genau passiert hier gerade? Immer wieder hören wir Sirenen, der Hubschrauber wird noch bis tief in den Abend über unserem Haus fliegen. WEITERLESEN

Was-Phantasie-kann-wenn-aus-Schleichtieren-eine-Kinderwagenkette-wird.-Ein-Plädoyer-für-mehr-Freispiel.

Für ein entspanntes Wochenende – Ein Plädoyer für Freispiel

Bei den einen klappt das besser, bei den anderen schlechter und für manche Kinder scheint es gar nichts zu sein: das Freispiel. Wir aber haben unheimlich gute Erfahrungen damit gemacht, die Kinder einfach mal spielen zu lassen. Ohne irgendeine Beschäftigung anzubieten, ohne, dass wir uns großartig einmischen – und vor allem auch ohne, dass wir ständig hinterherräumen oder die Kinder zum Aufräumen anhalten. Das Prinzip: „Erst das eine wegräumen, bevor ihr mit etwas anderem spielt“ hält zwar die Wohnung ordentlich, killt aber auch die freie Entfaltung der kindlichen Phantasie. WEITERLESEN:

Vorzeitige Einschulung

Vorzeitige Einschulung und die Idee von beziehungsorientierter Elternschaft.

In den letzten Monaten haben wir uns immer wieder gefragt, ob die Rückstellung die richtige Entscheidung war. Kognitiv war der Kobold weit, in manchen Bereichen weiter als ihre ältere Schwester. Im Inneren ist sie immer schon reifer gewesen, bereits als Baby. Aber der Wunsch, so lang wie möglich die Kleine zu sein, war genauso stark und hat uns lange in unserer Entscheidung bestärkt. Und dann machen die Kinder das, was sie eben so machen, was ihre ganz eigene Art ist. Sie entwickeln sich, springen in einem Tempo, das wir nicht voraussehen sehen können, was uns nicht selten überrascht. So war es auch bei unserem Kobold. Manchmal täglich bin ich morgens aufgewacht und habe mich gefragt, wo dieses innerlich wie äußerlich große Kind herkommt! Und mit dieser Entdeckung kam auch immer wieder die Frage auf: haben wir richtig entschieden? Über die Vorzeitige Einschulung. WEITERLESEN

Zingst-Darss-Ostsee-Urlaub-kurhaus-Supermom

Zingst mit Kindern: Tipps für einen schönen Urlaub auf dem Darß an der Ostsee

Ich liebe die Ostsee. Zum Glück ist es von Berlin nicht weit und schon steht man am Meer. Seid ihr nicht auch sofort beseelt und glücklich? Ein besonders schöner Flecken im Norden ist der Darß, eine Halbinsel, mit lauter entzückenden Orten wir Zingst. Perfekt geeignet für einen Urlaub mit Kindern. Tipps zu Restaurants, Ausflügen, Übernachtungsmöglichkeiten gefällig? Sehr gern. WEITERLESEN

Attachment Parenting

Knuddeln verboten. Oder auch: Warum ich unter dem Attachment Parenting-DISKURS leide.

Ich erinnere mich noch gut, wie ich vor einigen Wochen im Wartezimmer meines Zahnarztes saß und ich unglücklich auf die Titelseite eines Elternmagazins starrte. Je länger ich die großen Buchstaben anschaute, umso hilfloser und unzulänglicher fühlte ich mich:  „Warum Nähe so wichtig für die Entwicklung ihres Kindes ist“ prangte da in bunten unübersehbaren Letter. Ich blätterte zum dazugehörigen Artikel, ATTACHMENT PARENTING. Mit jeder gelesenen Zeile über die wohltuende Wirkung von körperlicher Nähe beim Stillen, im Familienbett, beim Tragen und beim liebevollen Kuscheln überhaupt, schickte der irrationale Anteil meiner Persönlichkeit Gedanken wie „Dein Kind wird niemals so gut gedeihen wie andere“ oder „Tja, bei der Bindung zum Lütten ist wohl einiges von Anfang an falsch gelaufen“ in meinen Kopf. Und das Gefühl, eine komplette Versagerin zu sein, in mein traurig vor sich hinpochendes Mutterherz. Denn diese inniglich-körperliche Verbindung, die haben der Lütte und ich nicht. Weil er sie nicht will. WEITERLESEN