Alle Artikel mit dem Schlagwort: Familienleben

Woher kommt die Superkraft?

Es ist Donnerstagabend. Ich sitze auf der Couch und die Tränen kullern nur so über mein Gesicht. Zwischen Kind, Uni, meinem Job, dem Haushalt und den zahlreichen Aktivitäten, die eben so anstehen, balanciere ich seit vielen Wochen einfach so her. Die Küche ist nicht aufgeräumt, was mir nicht passt, weil ich ungerne ins Bett gehe, wenn gerade das nicht fertig ist. Das Kind hatten einen schlechten Tag. Warum? Weil auch das zum Alltag gehört und eben normal ist.Woher kommen diese Zauberkräfte? Gibt es eine geheime Fee, die nachts durch die Betten reist und komplett erschöpften Müttern eine Portion Kraft ins Gesicht pustet, damit diese am nächsten Morgen wieder in den normalen Wahnsinn einsteigen? Ich habe schlicht und einfach keine Ahnung. WEITERLESEN

Wenn Eltern aus Fehlern lernen.

„Du bist gerade so richtig doof, Mama. Und wenn du so schreist, dann habe ich Angst.“ Puh, das sitzt. Neben mir kniet ein aufgeregtes Kind, Mama hat nämlich mal wieder etwas verboten. Hier darf man nicht unendlich mit dem iPad rumspielen, keinen Sand in der Wohnung verteilen, man muss sein Zimmer aufräumen und manchmal platzt Mama dann eben die Hutschnur und es wird lauter. Warum es wichtig ist, dass Eltern Fehler machen. Kein Mensch ist ohne Fehler, auch Mütter nicht. WEITERLESEN

Das Kind als System? Das System Kind

Das Kinder feste Vorstellungen von Dingen haben, ahnte ich schon vor meinen Kindern. Wenn sie eine Banane essen wollen, muss vorher klar sein, ob die Banane als Stück oder in Stückchen serviert werden darf. Belegte Brote dürfen nicht ungefragt zur Klappstulle werden und wenn das Kind abends nur mit dem einen bestimmtenAuto zum „Kuscheln“ ins Bett geht, dann darf man davon auch nicht abweichen. Die Vorstellungen, die Kinder prägen, entsprechen einem System. Dem System Kind. WEITERLESEN

sen.sibel | Hochsensibilität: Segen oder Fluch?

Wenn ich jemandem von meiner Hochsensibilität erzähle, gibt es in der Regel drei Arten von Reaktionen. Die erste ist Ignoranz, weil viele mit dem Begriff überhaupt nichts anfangen können. Sie denken, ich spreche von sehr empfindlich oder wenig belastbar sein und gehen einfach darüber hinweg.Die zweite Reaktion ist Unverständnis. Hochsensibilität ist trotz wachsender Aufmerksamkeit eben immer noch eine verschwommene Randerscheinung. Wie oft habe ich schon gehört, dass man sich (oder die Kinder) abhärten muss; dass man doch mal lernen müsse, mit diesem oder jenem umzugehen. Oder dass man sich einfach nur anstellt, übertreibt, hysterisch ist. WEITERLESEN

Frauen über 40: Mehr als Selbstoptimierung!

Ich habe mir heute mal den Spaß gemacht und  „Frauen über 40“ gegoogelt. Wenn man den einschlägigen Einträgen Glauben schenkt, wollen Frauen über 40 alle ne neue Frisur, Datingtipps, die perfekte Diät, besseren Sex, ein komplett neues Leben oder eine gereimte Rede zum Geburtstag. Ich muss zugeben, das Ergebnis hat mich amüsiert und gleichzeitig habe ich mich bestätigt gefühlt in einer persönlichen Beobachtung: es gibt nicht so sehr viel guten Content für Frauen über 40 in diesem Internet. Frauen über 40: WEITERLESEN

Du bist genau richtig! Körperwahnsinn.

Dieser ganze Körperwahn geht mir mächtig auf den Keks und ich finde es vielmehr erschreckend, wie früh das Ganze schon los geht. Ich möchte meinen Kindern ein anderes Bild vermitteln, ihnen klarmachen, dass man keinen Ideal hinterher rennen muss. Das jeder für sich besonders und vorallem genau richtig ist. Wenn wir als Eltern unseren Kindern immer wieder sagen, dass sie genau richtig sind und auch nicht über andere Menschen so reden, als wären sie nicht normal, kann man etwas verändern und die Kinder werden zu toleranten und vorurteilsfreien Menschen. Denn wenn wir mal ehrlich sind, kommen die Vorurteile nicht von den Kindern, sondern von uns Erwachsenen. Die Kinder übernehmen es einfach, denn wir sind Vorbild und sollten auch als ein solches voran gehen! WEITERLESEN

Warum ich jeden Tag Muttertag habe. Frauraufuss und das Mamasein.

Als ich Samstagmorgen aufwache, liegt niemand neben mir. Ganz heimlich sind Kind und Mann verschwunden und ich höre nur das Flüstern ihrer Stimmen im Flur. Und plötzlich höre ich, wie der blonde Wirbelwind dicke Tränen weint und sich ganz schlimm fühlt. Der Mann kommt zurück ins Schlafzimmer und hinter ihm versteckt sich das blonde Mädchen. „Mama, die Kita hat den Muttertag vergessen und ich habe gar kein Geschenk für dich. Ich bin so traurig. Basteln mag ich auch nicht mehr, das ist ja nichts Besonderes für dich.“ Ich setze mich auf, breite meine Arme aus und drücke meine große Tochter ganz fest. Warum ich jeden Tag Muttertag habe? WEITERLESEN

„Groß werden, ist oberdoof!“ Das letzte halbe Jahr vor der Schule.

Während ich aus der Dusche steige, sitzt das Kalinchen im Bad und guckt nachdenklich. „Mäuschen, was ist denn los? Du sollst doch nur deine Zähne putzen.“ Die Tränen kullern und mein kleines großes Kind ist wie verwandelt. „Ich will nicht groß werden. Das ist einfach nur total blöd und oberdoof.“ Kurz bin ich ein wenig überfordert, es ist 7:03 Uhr, ich hatte noch keinen Kaffee, habe wenig geschlafen und bin für Welt-Verbesserungs-Gespräch noch nicht wirklich fit. Aber dann schaltet sich der Kopf ein: in wenigen Wochen beginnt die Schule und aufeinmal will mein Kind wieder klein sein. Über das letzte halbe Jahr vor der Schule und die Angst, Fehler zu machen.     WEITERLESEN

Mit Kindern backen

Backen mit Kindern und Erinnerungen schaffen…

Warum ich so gerne backe? Weil ich als kleines Mädchen viel Zeit auf Omas Arbeitsplatte verbracht habe. Zwischen Hefe, Puderzucker, Backoblaten und Mehl ist meine größte Leidenschaft entstanden. Noch heute verkrümle ich mich in die Küche, wenn ich Ruhe zum Nachdenken brauche. Viel schöner ist aber das gemeinsame Backen mit dem blonden Wirbelwind. Auch sie sitzt auf der Arbeitsplatte, versucht Eier aufzuschlagen und löchert mich mit vielen Fragen. Mit Kindern backen schafft Erinnerungen. WEITERLESEN

Bedürfnisorientiertes Leben

Bedürfnisorientiertes Zusammenleben mit Kindern.

Auf den ersten Blick haben Eltern grundsätzlich nur eine Gemeinsamkeit: Sie haben mindestens ein Kind. Wie sie mit diesem umgehen, wie sie als Menschen ticken und welche Werte sie leben, kann so unterschiedlich sein wie Tag und Nacht. Manche Mütter haben einen ähnlichen Umgang mit ihren Kindern, und sei es nur das Grundsätzliche. Ich zum Beispiel habe vorwiegend Menschen um mich, die eine ähnliche Grundeinstellung zu ihren Kindern haben. Ich lerne von ihnen, sie von mir. „Was würde Bella jetzt machen?“ „Wie würde Andrea reagieren?“ „Was bin ich froh, dass Suse die Situation auch kennt.“ Doch auf den ersten Blick weißt man nie, wie andere Mütter ticken. Wie auch?   WEITERLESEN