Alle Artikel mit dem Schlagwort: Erziehung

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Vom Flügel ausbreiten und loslassen: Wenn Kinder allein zur Schule gehen

Wenn das Kind allein aus der Schule nach Hause kommt, bleibt mein Herz ab der Sekunde stehen, in der es sich verspätet. Sofort schalte ich in den Panikmodus um und frage mich, ob es wirklich richtig ist, dass ein Zweitklässler allein nach Hause geht. Immer wieder frage ich mich, ob ich sie nicht doch kontrollieren sollte und wie ich ihr beibringe, nicht jedem zu vertrauen, ohne dass sie denkt, alle Menschen sind böse. Es ist ein schmaler Grad zwischen Kontrolle und Flügel geben in dem wir Eltern uns bewegen. WEITERLESEN

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Kinder mit Neurodermitis: „Ich bin nicht normal, Mama!“

Auf dem Blog „Kratzekind“ schreibt Susanne über das Leben mit ihrem kleinen Sohn, der an Neurodermitis und schwerem Asthma leidet. Die chronische Erkrankung nagt insbesondere bei Kindern am Selbstwertgefühl. Sie werden von klein auf als „anders“ betrachtet und dabei möchten sie nichts mehr als dazugehören: „Optisch sieht man ihnen die Erkrankung oft schon an (Stichwort: „Ihhhh!“). Sie fehlen öfters in der Krippe, Kita oder Schule, nehmen Medikamente mit teilweise üblen Nebenwirkungen physischer oder psychischer Art, sind anfälliger für anderweitige Erkrankungen, liegen öfter im Krankenhaus oder nehmen Arzttermine wahr. Ihr Alltag ist geprägt von Therapien, Diäten, oftmals Verzicht, teils von Schmerzen, Ängsten, Frustrationen, Mobbing.“  Ein berührender, kluger Text einer echten Löwenmama. WEITERLESEN

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Das schnelle „Nein!“ – Wie wir mit unseren Kindern sprechen

„Nein, das geht jetzt nicht.“ Und schon ist der Wunsch des Kindes abgewiegelt und wir haben vermeidlich erstmal Ruhe. Dabei kostet ein schnelles Nein viel Energie, schließlich müssten wir es konsequent umsetzen. Und lohnt sich nicht manchmal die Überlegung, ob ein „Ja“ nicht auch machbar wäre, ohne größere Anstrengung? Ein schnelles „Nein“ ist wohl den meisten Eltern geläufig und auch hier häufig im Einsatz. Ich bemühe mich aber, Alternativen zu finden und anders mit meinen Kindern zu reden. WEITERLESEN

Ich erkenne dich, mein Kind | Unsere Kinder annehmen wie sie sind

Ich denke oft darüber nach, was eigentlich unsere Aufgabe als Eltern ist, meine Aufgabe als Mutter. Ich sage gerne, dass es das Loslassen ist und das meine ich auch, aber vielleicht ist Loslassen auch nur eine Metapher für das, worüber ich heute schreiben möchte: wie wir unsere Kinder annehmen, wie sie sind. Wie schaffen wir das? Wie erkennen wir das, was sie ausmacht, im Guten wie im Schlechten? Wie finden wir  im Laufe ihrer Kindheit, in der sie uns anvertraut sind, die Gelassenheit und Ruhe, sie immer und jederzeit die Person sein zu lassen, als die sie bereits zu uns kommen? In allen Aspekten? Und wie unterscheiden wir dabei zwischen dem, was wirklich aus ihnen kommt und dem, was wir in sie hineinlegen möchten? Ich stelle mir diese Fragen, seit ich Kinder habe. Und gerade habe ich festgestellt, wie krass lange das tatsächlich schon ist – mein großes Mädchen ist gerade fünfzehn geworden! Da wird es wirklich mal Zeit für eine Bestandsaufnahme. WEITERLESEN…