Alle Artikel mit dem Schlagwort: Erziehung leben

Das Kind als System? Das System Kind

Das Kinder feste Vorstellungen von Dingen haben, ahnte ich schon vor meinen Kindern. Wenn sie eine Banane essen wollen, muss vorher klar sein, ob die Banane als Stück oder in Stückchen serviert werden darf. Belegte Brote dürfen nicht ungefragt zur Klappstulle werden und wenn das Kind abends nur mit dem einen bestimmtenAuto zum „Kuscheln“ ins Bett geht, dann darf man davon auch nicht abweichen. Die Vorstellungen, die Kinder prägen, entsprechen einem System. Dem System Kind. WEITERLESEN

sen.sibel | Hochsensibilität: Segen oder Fluch?

Wenn ich jemandem von meiner Hochsensibilität erzähle, gibt es in der Regel drei Arten von Reaktionen. Die erste ist Ignoranz, weil viele mit dem Begriff überhaupt nichts anfangen können. Sie denken, ich spreche von sehr empfindlich oder wenig belastbar sein und gehen einfach darüber hinweg.Die zweite Reaktion ist Unverständnis. Hochsensibilität ist trotz wachsender Aufmerksamkeit eben immer noch eine verschwommene Randerscheinung. Wie oft habe ich schon gehört, dass man sich (oder die Kinder) abhärten muss; dass man doch mal lernen müsse, mit diesem oder jenem umzugehen. Oder dass man sich einfach nur anstellt, übertreibt, hysterisch ist. WEITERLESEN

JA! Ich trage einen Fahrradhelm. Vernunft siegt über Eitelkeit.

Wenn Vernunft über Eitelkeit siegt, tja, dann bist Du vermutlich Mama geworden. Nicht genug damit, dass ich inzwischen vorwiegend spielplatztauglich auf flachen Sohlen und in „Nicht so schlimm, wenn es dreckig wird“-Klamotten unterwegs bin, nein, nun habe ich auch das letzte Fünkchen Fashion-Würde abgegeben: Ich trage seit einiger Zeit Fahrradhelm. Aber wisst ihr was? Das fühlt sich richtig an. So richtig, dass ich es Euch auch ans Herz legen möchte.   WEITERLESEN

„Groß werden, ist oberdoof!“ Das letzte halbe Jahr vor der Schule.

Während ich aus der Dusche steige, sitzt das Kalinchen im Bad und guckt nachdenklich. „Mäuschen, was ist denn los? Du sollst doch nur deine Zähne putzen.“ Die Tränen kullern und mein kleines großes Kind ist wie verwandelt. „Ich will nicht groß werden. Das ist einfach nur total blöd und oberdoof.“ Kurz bin ich ein wenig überfordert, es ist 7:03 Uhr, ich hatte noch keinen Kaffee, habe wenig geschlafen und bin für Welt-Verbesserungs-Gespräch noch nicht wirklich fit. Aber dann schaltet sich der Kopf ein: in wenigen Wochen beginnt die Schule und aufeinmal will mein Kind wieder klein sein. Über das letzte halbe Jahr vor der Schule und die Angst, Fehler zu machen.     WEITERLESEN

Bedürfnisorientiertes Leben

Bedürfnisorientiertes Zusammenleben mit Kindern.

Auf den ersten Blick haben Eltern grundsätzlich nur eine Gemeinsamkeit: Sie haben mindestens ein Kind. Wie sie mit diesem umgehen, wie sie als Menschen ticken und welche Werte sie leben, kann so unterschiedlich sein wie Tag und Nacht. Manche Mütter haben einen ähnlichen Umgang mit ihren Kindern, und sei es nur das Grundsätzliche. Ich zum Beispiel habe vorwiegend Menschen um mich, die eine ähnliche Grundeinstellung zu ihren Kindern haben. Ich lerne von ihnen, sie von mir. „Was würde Bella jetzt machen?“ „Wie würde Andrea reagieren?“ „Was bin ich froh, dass Suse die Situation auch kennt.“ Doch auf den ersten Blick weißt man nie, wie andere Mütter ticken. Wie auch?   WEITERLESEN

Kinder und ihr eigenes Tempo.

„Das darfst du aber noch gar nicht können. Du bist doch erst 5!“ Die Aussage sitzt und neben mir wird mein Töchterchen immer kleiner. In mir kochen die Gefühle. Warum dürfen Kinder nicht ihr eigenes Tempo haben? Warum dürfen Entwicklungsschritte nicht schneller oder langsam gemacht werden? Wie ich bedürfnisorientiertes Aufwachsen verstehe. Die Raufussche Methode! WEITERLESEN

Es braucht ein Dorf, keine Großstadt.

Wenn andere Menschen sich ungefragt an der Erziehung von Kindern beteiligen, so wie uns das am Wochenende passiert ist, hört man gerne in der Diskussion darüber mit anderen das afrikanische Sprichwort: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“ Auch ich finde diesen Satz nicht unlogisch. Er drückt aus, dass Eltern ihr Kind nicht ausschließlich alleine beim Großwerden begleiten und unterstützen müssen. Auch sie dürfen Hilfe annehmen oder sollten sich sogar aktiv um Unterstützung kümmern, wenn diese von sich aus nicht vorhanden ist. Braucht es ein Dorf? WEITERLESEN

Schnullerfee

Danke Schnullerfee, dass du bei uns vorbei geflogen bist!

Die Sache mit der Schnullerfee zieht sich bei uns schon einige Monate. Immer wieder haben wir versucht zu platzieren, dass sie bald kommt und ihre Schnuller dann zu neuen Babys bringt. Als im letzten Sommer dann einige meiner Freundinnen noch ein Kind bekommen haben, dachten wir die Sache sei geritzt. Die brauchen ja jetzt schließlich die Schnuller, aber die Löwen waren absolut noch nicht soweit. Immer mal wieder war der Wille da, aber sobald es ernster wurde war es wieder ganz klar. Sie brauchen ihre Schnuller noch und die Schnullerfee soll nie kommen. Niemals Mama!   WEITERLESEN

Ich kann es nicht allen recht machen. Mutter von 3 Kindern.

Seit nun fast 6 Jahren bin ich Mutter von drei Kindern. Die bevorstehende Geburt meines dritten Kindes war damals auch der Beginn meiner Bloggerei. Somit gibt es meinen Blog „die-Anderl“ auch schon seit 6 Jahren! Aber dies nur als Information am Rande. Denn der Grund für diesen Blogbeitrag ist ein Telefonat mit einer lieben Freundin vor einigen Tagen, bei dem sie Rat von dreifach-Mama zu dreifach-Mama bei mir suchte. Denn auch, wenn das Leben mit drei Kindernmeist wunderschön ist, ist es manchmal eben auch anstrengend und kräftezehrend.   WEITERLESEN

Vorzeitige Einschulung

Vorzeitige Einschulung und die Idee von beziehungsorientierter Elternschaft.

In den letzten Monaten haben wir uns immer wieder gefragt, ob die Rückstellung die richtige Entscheidung war. Kognitiv war der Kobold weit, in manchen Bereichen weiter als ihre ältere Schwester. Im Inneren ist sie immer schon reifer gewesen, bereits als Baby. Aber der Wunsch, so lang wie möglich die Kleine zu sein, war genauso stark und hat uns lange in unserer Entscheidung bestärkt. Und dann machen die Kinder das, was sie eben so machen, was ihre ganz eigene Art ist. Sie entwickeln sich, springen in einem Tempo, das wir nicht voraussehen sehen können, was uns nicht selten überrascht. So war es auch bei unserem Kobold. Manchmal täglich bin ich morgens aufgewacht und habe mich gefragt, wo dieses innerlich wie äußerlich große Kind herkommt! Und mit dieser Entdeckung kam auch immer wieder die Frage auf: haben wir richtig entschieden? Über die Vorzeitige Einschulung. WEITERLESEN