Alle Artikel in: Mamaleben

Zeit für Dich- oder: Warum Mutterliebe nicht in Minuten abgerechnet wird

Was arbeitest Du eigentlich?“, fragt mich die Mutter vor der Schule, während wir auf die Kinder warten. „Du arbeitest viel, oder? Jeden Tag? Du kommst hier immer so chic an!“ Ich antworte ihr, dass ich ja nur Teilzeit arbeite. Nicht viel also. Da kommt Maxi angerannt, ich verabschiede mich und wir fahren davon. Zu Hause spiele ich mit beiden Kindern eine Runde „das verrückte Labyrinth“, dann habe ich noch eine kurze Telefonkonferenz und das AuPair spielt weiter mit den Kindern. Als ich nach der Telefonkonferenz ins Wohnzimmer zurück komme und die Kinder mit dem AuPair spielen sehe, hallen die Worte dieser Mutter in mir nach: „Du arbeitest viel, oder?“ Weiterlesen

Berlinmittemom & Family

5 Ermutigungen von Müttern für Mütter

Wir kenne sie alle, die Kommentare und Sprüche von anderen Müttern, wenn man selbst zum ersten Mal Mutter wird, und es gibt unzählige Artikel darüber, was wir alles lieber gewusst hätten und auf welche ungebetenen Ratschläge wir lieber verzichtet hätten. Ich möchte mich heute aber mal mit den echten Mama-Weisheiten befassen, mit dem wirklichen, liebevoll geteilten Wissen von erfahrenen Mamas, das ich erst im Laufe der Jahre immer besser verstanden habe. Einige dieser Mama-Weisheiten kamen ungefragt zu mir, viele habe ich gar nicht hören wollen oder können und die meisten konnte ich am Anfang meines Mutterseins nicht begreifen. Heute bin ich seit über dreizehn Jahren Mutter von inzwischen drei Kindern und stelle fest, dass es diese Glaubenssätze sind, auf die ich mich immer wieder beziehen kann. Ich habe sie von meiner Mutter, von lieben Freundinnen und Wegbegleiterinnen oder von völlig Fremden, die mir die richtigen Dinge zum richtigen Moment sagten. Heute möchte ich das gesammelte Mama-Wissen gerne an euch weitergeben und hoffe, die Ermutigung in diesen Glaubenssätzen stärkt auch euch, so wie sie mich oft stärkt. …

Berlin: Treppe auf dem Bunkerberg im Friedrichshain

10 Tipps für Auszeiten im Mamaalltag

Mittwoch Mittag, letzte Novemberwoche. Meine To Do-Liste ist so lang, dass ich das Ende nicht mal mehr sehen kann und ich bin mitunter so unter Druck, dass meine paradoxe Reaktion darauf ist, alles erst recht zu verschleppen, zu spät aufzustehen, zu spät ins Bett zu gehen, alle möglichen Dinge last-minute zu machen, Termine der Kinder zu verwechseln und zu vergessen und zwischendurch panisch nach Luft zu schnappen. Und ich bin nicht allein. Denn wenn ich mit meinen Freundinnen spreche, höre ich überall ähnliche Geschichten. Und nein, das liegt nicht daran, dass das alles Frauen wären, die ihre Zeit mit selbstgebastelten Adventskalendern verplempern, statt die wirklich wichtigen Dinge zu machen. Aber es sind alles Mütter. Frauen, die immer, jeden Tag versuchen, in allen Bereichen alles richtig zu machen – oder wenigstens so gut wie möglich. Frauen, die im Spannungsfeld von Vereinbarkeit leben, zwischen Jobs und Kindern, Familienarbeit und Freelancewahnsinn, Selbständigkeit und Familienbett. Denn wir sind immer DA. An allen Fronten volle Pulle dabei. Zu Hause, in der Schule, der Kita, im Job, bei Terminen, hier noch …

Seit Du da bist

Am Abend nach dem großen Kindergeburtstag saßen der Mann und ich auf unserem neuen Sofa und staunten. Darüber, dass das Sofa unversehrt geblieben war, darüber dass es nach so einem Tag zur Not auch der Rotwein von der Tankstelle tut und am meisten darüber, dass wir wissen, wie man einen Geburtstag für Fünfjährige feiert. Vor fünf Jahren wussten wir noch nicht einmal, wie man ein Baby versorgt. Ein Fünfjähriger war damals ein unvorstellbar weit entferntes Universum für mich. Heute bin ich Expertin für Fünfjährige (naja, jedenfalls für diesen einen Fünfjährigen)! WEITERLESEN