Alle Artikel in: Mamaleben

Geburtsbericht - das zweite Kind und eine schöne Geburt

Geburtsbericht, die zweite. Ganz anders und trotzdem schön.

Muss eine Geburt eigentlich immer totaler Horror sein? Oder kann es auch mal einfach gut laufen? Und kann eine Geburt nicht insgesamt auch schön sein, wenn nicht alles nach Plan läuft? Die Geburt meines dritten Kindes rückt immer näher, was ich im aktuellen Baby Bump Update zum Anlass genommen habe, den Geburtsbericht zu meiner zweiten Geburt zu schreiben. WEITERLESEN:

inklusives leben

„Die Ungerechtigkeit gegenüber meinem behinderten Mädchen verkrafte ich nicht mehr“

Es ist schon etwas länger her, dass Ela von Blog Ella Malibu ihre Geschichte aufgeschrieben hat. Durch die Behinderung ihrer Tochter ist sie jeden Tag Anfeindungen ausgesetzt. Sie hat gelernt, damit zu leben, sie hat den Mut, sich zu behaupten, wenn die Nachbarschaft mal wieder die Augen rollt, weil sie ja einen Behindertenparkplatz hat. Ela würde gerne auf diesen Parkplatz verzichten. Für ihr kleines Mädchen kämpft sie wie eine Löwin, jeden Tag. Manchmal aber sind diese Anfeindungen so immens, dafür fehlen uns einfach die Worte. WEITERLESEN

Henriette Zwick, Supermom Berlin

Der Körper nach der Schwangerschaft

Der Körper verändert sich im Laufe des Lebens. Am Gravierendsten wohl nach der Schwangerschaft. Dann liest man entweder über straffe Sportprogramme und Diäten, oder über „Body Positivity“ und das Annehmen des neuen Körpers, schließlich ist eine Schwangerschaft ein Wunder. Es wird motiviert und zugeredet, dass man seinen Körper doch annehmen und stolz darauf sein soll, modische Vorgaben seien egal, man müsse sich nur selbst lieben und annehmen. Muss ich das? Mir reicht es nicht, 3 Kinder geboren zu haben und deswegen meinen Körper so anzunehmen wie er nun aussieht. Und deshalb habe ich einen drastischen Schritt gewagt. WEITERLESEN

Motherhood: Wie stark müssen wir eigentlich sein?

Lilly schreibt auf ihrem Blog aktuell darüber, dass wir Frauen ja eine Menge können. Oder können müssen? Was aber, wenn wir einfach mal sagen: „Ich schaffe das nicht mehr. Ich bin erschöpft.“ Wie findet das die Gesellschaft? Und wie finden wir das überhaupt selbst? „Ich möchte meinen Mädels unbedingt mitgeben, wie wichtig es ist, nicht gleich aufzugeben, dranzubleiben und auch mal durchzuhalten, wenn’s schwer wird. ABER: Mindestens genau so wichtig finde ich, dass meine Töchter in dem Bewusstsein aufwachsen, dass ,stark sein‘  auch heißt, mal Schwäche zu zeigen.“ WEITERLESEN

Mamablog-Outfit-Supermom

Darf man als Mutter „scheiße“ sagen?

Mit 7 Jahren Erfahrung im Elternbusiness meinte ich, hätte ich das Muttersein halbwegs souverän durchgespielt, oder weiß zumindest wie es läuft. Auch das Level „Elternabend“ meistern der Mann und ich ganz gut. Bis diese eine Elternversammlung einberufen und ziemlich drastische Schritte mitgeteilt wurden. 90% der Eltern sagten nichts, der Rest fand es mutig und toll und eine fiel aus dem Rahmen. Ich. Denn es fiel das Wort „scheiße“. WEITERLESEN

Zeit für Dich- oder: Warum Mutterliebe nicht in Minuten abgerechnet wird

Was arbeitest Du eigentlich?“, fragt mich die Mutter vor der Schule, während wir auf die Kinder warten. „Du arbeitest viel, oder? Jeden Tag? Du kommst hier immer so chic an!“ Ich antworte ihr, dass ich ja nur Teilzeit arbeite. Nicht viel also. Da kommt Maxi angerannt, ich verabschiede mich und wir fahren davon. Zu Hause spiele ich mit beiden Kindern eine Runde „das verrückte Labyrinth“, dann habe ich noch eine kurze Telefonkonferenz und das AuPair spielt weiter mit den Kindern. Als ich nach der Telefonkonferenz ins Wohnzimmer zurück komme und die Kinder mit dem AuPair spielen sehe, hallen die Worte dieser Mutter in mir nach: „Du arbeitest viel, oder?“ Weiterlesen

Berlinmittemom & Family

5 Ermutigungen von Müttern für Mütter

Wir kenne sie alle, die Kommentare und Sprüche von anderen Müttern, wenn man selbst zum ersten Mal Mutter wird, und es gibt unzählige Artikel darüber, was wir alles lieber gewusst hätten und auf welche ungebetenen Ratschläge wir lieber verzichtet hätten. Ich möchte mich heute aber mal mit den echten Mama-Weisheiten befassen, mit dem wirklichen, liebevoll geteilten Wissen von erfahrenen Mamas, das ich erst im Laufe der Jahre immer besser verstanden habe. Einige dieser Mama-Weisheiten kamen ungefragt zu mir, viele habe ich gar nicht hören wollen oder können und die meisten konnte ich am Anfang meines Mutterseins nicht begreifen. Heute bin ich seit über dreizehn Jahren Mutter von inzwischen drei Kindern und stelle fest, dass es diese Glaubenssätze sind, auf die ich mich immer wieder beziehen kann. Ich habe sie von meiner Mutter, von lieben Freundinnen und Wegbegleiterinnen oder von völlig Fremden, die mir die richtigen Dinge zum richtigen Moment sagten. Heute möchte ich das gesammelte Mama-Wissen gerne an euch weitergeben und hoffe, die Ermutigung in diesen Glaubenssätzen stärkt auch euch, so wie sie mich oft stärkt. …

Berlin: Treppe auf dem Bunkerberg im Friedrichshain

10 Tipps für Auszeiten im Mamaalltag

Mittwoch Mittag, letzte Novemberwoche. Meine To Do-Liste ist so lang, dass ich das Ende nicht mal mehr sehen kann und ich bin mitunter so unter Druck, dass meine paradoxe Reaktion darauf ist, alles erst recht zu verschleppen, zu spät aufzustehen, zu spät ins Bett zu gehen, alle möglichen Dinge last-minute zu machen, Termine der Kinder zu verwechseln und zu vergessen und zwischendurch panisch nach Luft zu schnappen. Und ich bin nicht allein. Denn wenn ich mit meinen Freundinnen spreche, höre ich überall ähnliche Geschichten. Und nein, das liegt nicht daran, dass das alles Frauen wären, die ihre Zeit mit selbstgebastelten Adventskalendern verplempern, statt die wirklich wichtigen Dinge zu machen. Aber es sind alles Mütter. Frauen, die immer, jeden Tag versuchen, in allen Bereichen alles richtig zu machen – oder wenigstens so gut wie möglich. Frauen, die im Spannungsfeld von Vereinbarkeit leben, zwischen Jobs und Kindern, Familienarbeit und Freelancewahnsinn, Selbständigkeit und Familienbett. Denn wir sind immer DA. An allen Fronten volle Pulle dabei. Zu Hause, in der Schule, der Kita, im Job, bei Terminen, hier noch …

Seit Du da bist

Am Abend nach dem großen Kindergeburtstag saßen der Mann und ich auf unserem neuen Sofa und staunten. Darüber, dass das Sofa unversehrt geblieben war, darüber dass es nach so einem Tag zur Not auch der Rotwein von der Tankstelle tut und am meisten darüber, dass wir wissen, wie man einen Geburtstag für Fünfjährige feiert. Vor fünf Jahren wussten wir noch nicht einmal, wie man ein Baby versorgt. Ein Fünfjähriger war damals ein unvorstellbar weit entferntes Universum für mich. Heute bin ich Expertin für Fünfjährige (naja, jedenfalls für diesen einen Fünfjährigen)! WEITERLESEN