Alle Artikel in: Kinderleben

Kinder stark machen

Wie man Kindern Sicherheit gibt

Ich hatte mir Sorgen gemacht, bevor mein Sohn in die Schule kam. Ob er schon soweit war, ob er sich wohl konzentrieren und sauber schreiben könnte. Worüber ich mir vorher keine Gedanken gemacht hatte waren: Diese vielen anderen Kinder! Keine Kinder von Freunden, keine kleine, überschaubare Kindergartengruppe, sondern viele, kleine aber vor allem größere Kinder. Die nett sind, liebevoll, spannende Dinge mitbringen oder erzählen und toll miteinander spielen, die manchmal aber auch ärgern, auslachen, wehtun. Oder einfach Angst machen. Mein Sohn geht gern zur Schule, es gibt keine Probleme – aber manchmal gibt es Herzschmerztage. Und Himmel, ich hätte nicht gedacht, dass es sich anfühlen würde, als ob jemand mein Herz wie einen nassen Lappen auswringt, wenn mein Sohn mir abends komische Dinge erzählt, die ihm passiert sind. Dinge die er nicht versteht, nicht einschätzen kann, die seine Schultern hängen lassen oder ihm tiefe Sorgenfalten auf der Stirn verpassen. Ich weiß, dass diese Gefühle zum Leben dazugehören. Aber hey, doch bitte nicht zu seinem. Ach natürlich doch auch zu seinem… WEITERLESEN

Hilfe für Kinder depressiver Eltern

Eltern die an Depressionen leiden | Kinder depressiver Eltern

  Depressionen kennen kein Ostern, kein Weihnachten keine Geburtstage sie kommen und gehen wie ein lästiger Schnupfen! „In diesem Fall ist der richtige Umgang mit dem Kind und die Kommunikation über die Krankheit enorm wichtig. In diesem Fall muss sehr behutsam vorgegangen werden. Wir müssen versuchen den Kindern je nach Alter, die Situation so gut wie möglich zu erklären und es zu begleiten. Denn Kinderseelen sind sehr sensibel und empfindsam“ Weiterlesen

Dürfen Kinder GNTM schauen? | berlinmittemom.com

Dürfen Kinder GNTM schauen?

Es ist Anfang des Jahres und Germany’s next Topmodel ist wieder in aller Munde – und im Fernsehen. Jeden Donnerstag Abend sitzen tausende von Menschen davor und lauschen Heidi Klum, wie sie die aktuellen Bewerberinnen um den Titel drillt. Und viele von diesen Zuschauerinnen sind Kinder und Teenager, vor allem Mädchen. Im folgenden Text wird der Versuch einer Haltung unternommen: dürfen wir unsere Kinder mit diesem Format konfrontieren oder ist das eigentlich verantwortungslos, so sehr sie es sich auch wünschen? Ist GNTM Schauen so schädlich für das kindliche oder jugendliche Gemüt, wie wir immer denken? Wie man PreTeens und Teenagern die Sendung in Häppchen gestatten und sie dabei begleiten kann, sagt dieser Beitrag. WEITERLESEN

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Rezept: Perfekt für den Kindergeburtstag sind Regenbogen-Pfannkuchen-Spieße

Jedes Jahr aufs Neue haben die Kinder Geburtstag. Neben der Frage: Was schenkt man bloß?!, steht man auch öfters vor der Herausforderung, was man den Kindern zu essen anbieten kann. Sowohl zu Hause, als auch bei der Feier in Kita oder Schule. Schnell gehen soll es, möglichst wenig kleckern und lecker schmecken wäre auch gut. Gurkenkrokodile oder Wassermelonen-Monster kann auch bald kein Kind mehr essen, weil es irgendwie alle nur noch mitbringen. Dann kommt noch das Motto der Party dazu, um alles ein wenig zu verkomplizieren. Doch atmet tief durch, ich rette euch mit einem tollen Rezept für den nächsten Kindergeburtstag. Geht schnell, schmeckt allen, ist ein guter Kompromiss zum Schokikuchen und sieht gut aus: Meine Regenbogen Spieße. WEITERLESEN

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Worte, die wir für unsere Kinder wählen.

„Du nervst mich!“ „Ja, ich mache das GLEICH.“ Na, wer kennt diese Sätze nicht? Rutschen einem unbedacht raus, ändern an der Situation nichts und am Ende sind alle genervt. Das passiert vor allem in Momenten, wenn ich gerade 5 Dinge gleichzeitig tue oder ein Missgeschick beseitige, oder mich konzentrieren muss und das Kind wiederholt bitte, kurz zu warten, weil ich gerade nicht zuhören oder mich der Situation widmen kann. Das Kind versteht nicht, dass es gerade nicht passt. Es hat schließlich jetzt ein Bedürfnis. Und dann zische ich es an. Für einen kurzen Moment ist Ruhe, aber besser geht es mir nicht und das Kind ist auch unglücklich. Können wir nicht anders miteinander sprechen? WEITERLESEN

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Drei Mädchen? Oje. Wo bleibt denn der Junge?

Während ich beim Sport auf meine zwei großen Mädchen warte, stellt nach langem Beobachten eine Frau fest, dass meine Jüngste ein Mädchen ist und schaut mich mitleidig an: „Oje, das Dritte ist ja auch ein Mädchen. Schade!“ Mit Bekannten sitzen wir beim Essen und reden über Kinder. Ob wir denn nicht traurig sein, dass wir keinen Jungen haben. Ob das für den Mann ok sei, oder ob wir noch ein viertes wollen, was dann hoffentlich ein Junge ist. Immer wieder begegne ich Menschen, die mit Bedauern feststellen, dass wir drei Mädchen haben. Dabei geht es nicht um die Anzahl, sondern um die Tatsache, dass wir einen Sohn verpassen würden. Wir werden nie wissen, wie es ist einen Jungen zu haben und drei Mädels müssten schon ganz schön anstrengend und zickig sein. Ja wie ist das denn nun, mit drei Mädels? WEITERLESEN

Ich erkenne dich, mein Kind | Unsere Kinder annehmen wie sie sind

Ich denke oft darüber nach, was eigentlich unsere Aufgabe als Eltern ist, meine Aufgabe als Mutter. Ich sage gerne, dass es das Loslassen ist und das meine ich auch, aber vielleicht ist Loslassen auch nur eine Metapher für das, worüber ich heute schreiben möchte: wie wir unsere Kinder annehmen, wie sie sind. Wie schaffen wir das? Wie erkennen wir das, was sie ausmacht, im Guten wie im Schlechten? Wie finden wir  im Laufe ihrer Kindheit, in der sie uns anvertraut sind, die Gelassenheit und Ruhe, sie immer und jederzeit die Person sein zu lassen, als die sie bereits zu uns kommen? In allen Aspekten? Und wie unterscheiden wir dabei zwischen dem, was wirklich aus ihnen kommt und dem, was wir in sie hineinlegen möchten? Ich stelle mir diese Fragen, seit ich Kinder habe. Und gerade habe ich festgestellt, wie krass lange das tatsächlich schon ist – mein großes Mädchen ist gerade fünfzehn geworden! Da wird es wirklich mal Zeit für eine Bestandsaufnahme. WEITERLESEN…

Du störst ein bißchen, Mama: Auszug aus dem Elternbett

Ich höre Schritte. Sofort sitze ich kerzengerade im Bett. Da geht das Licht im Flur an. Jemand schleicht sich die Treppe hinunter. Wie der Blitz springe ich aus dem Bett und husche in den Flur. Mist, zu spät! Ich sehe gerade noch, wie die Tür zum Badezimmer geschlossen wird. Leise klopfe ich an die Tür: „Maxi, bist Du das?“ „Ja, Mama.“ „Alles gut?“ „Jahaa. Aber ich will noch weiterschlafen.“ Das ist gut! Das ist sehr gut! So eine gute Chance hatte ich lange nicht mehr. „Dann komm doch zu uns ins Bett“, säusele ich und lausche gespannt auf die Antwort. WEITERLESEN

Er war´s

„Mama, Mama“, kommt ihr Jungs angelaufen, die Wangen gerötet, die Stimmen überschlagen sich fast vor Aufregung, „dürfen wir im Wohnzimmer zu Abend essen? Wir haben eine gaaanz tolle Höhle gebaut!“ „Okay, aber passt auf, dass…“ versuche ich noch, Euch hinterherzurufen, aber ihr habt schon keine Zeit mehr, mir zuzuhören, ihr seid schon unterwegs und mit Vorbereitungen zum Höhlenessen beschäftigt. Eine echt beeindruckende Höhle habt ihr da gebaut mit meinen weißen Decken und Kissen. Manchmal ist Ruhe eben doch kein Grund zur Sorge, manchmal spielt ihr ja echt richtig schön miteinander. WEITERLESEN

Berlinmittemom: Geburstagsbrief an meine Tochter

Geburtstagsbrief an meine Tochter

Mein Herz, heute möchte ich die Zeit anhalten. Nicht zurückdrehen, das nicht. Denn das hieße ja, dass mir die Vergangenheit lieber wäre, als die Gegenwart mit dir. Und das wäre nicht die Wahrheit. Es ist wieder Zeit für einen Geburtstagsbrief an dich, meine große, kluge und wunderschöne Tochter, denn heute wirst du vierzehn. Ich weiß, du lächelst jetzt und schüttelst ein bisschen den Kopf, denn du findest mich sentimental, ein bisschen kitschig und vielleicht sogar peinlich. Aber damit kann ich leben. Das gehört dazu, denn du wirst morgen vierzehn und ich bin deine Mama. In deinem Alter sind Mamas auch mal peinlich, besonders, wenn sie gefühlsduselig einen Geburtstagsbrief schreiben und in Erinnerungen schwelgen. Da musst du jetzt durch, mein Geburtstagsschatz. WEITERLESEN…