Alle Artikel in: Kinderleben

Du bist genau richtig! Körperwahnsinn.

Dieser ganze Körperwahn geht mir mächtig auf den Keks und ich finde es vielmehr erschreckend, wie früh das Ganze schon los geht. Ich möchte meinen Kindern ein anderes Bild vermitteln, ihnen klarmachen, dass man keinen Ideal hinterher rennen muss. Das jeder für sich besonders und vorallem genau richtig ist. Wenn wir als Eltern unseren Kindern immer wieder sagen, dass sie genau richtig sind und auch nicht über andere Menschen so reden, als wären sie nicht normal, kann man etwas verändern und die Kinder werden zu toleranten und vorurteilsfreien Menschen. Denn wenn wir mal ehrlich sind, kommen die Vorurteile nicht von den Kindern, sondern von uns Erwachsenen. Die Kinder übernehmen es einfach, denn wir sind Vorbild und sollten auch als ein solches voran gehen! WEITERLESEN

Mit Kindern backen

Backen mit Kindern und Erinnerungen schaffen…

Warum ich so gerne backe? Weil ich als kleines Mädchen viel Zeit auf Omas Arbeitsplatte verbracht habe. Zwischen Hefe, Puderzucker, Backoblaten und Mehl ist meine größte Leidenschaft entstanden. Noch heute verkrümle ich mich in die Küche, wenn ich Ruhe zum Nachdenken brauche. Viel schöner ist aber das gemeinsame Backen mit dem blonden Wirbelwind. Auch sie sitzt auf der Arbeitsplatte, versucht Eier aufzuschlagen und löchert mich mit vielen Fragen. Mit Kindern backen schafft Erinnerungen. WEITERLESEN

Was-Phantasie-kann-wenn-aus-Schleichtieren-eine-Kinderwagenkette-wird.-Ein-Plädoyer-für-mehr-Freispiel.

Für ein entspanntes Wochenende – Ein Plädoyer für Freispiel

Bei den einen klappt das besser, bei den anderen schlechter und für manche Kinder scheint es gar nichts zu sein: das Freispiel. Wir aber haben unheimlich gute Erfahrungen damit gemacht, die Kinder einfach mal spielen zu lassen. Ohne irgendeine Beschäftigung anzubieten, ohne, dass wir uns großartig einmischen – und vor allem auch ohne, dass wir ständig hinterherräumen oder die Kinder zum Aufräumen anhalten. Das Prinzip: „Erst das eine wegräumen, bevor ihr mit etwas anderem spielt“ hält zwar die Wohnung ordentlich, killt aber auch die freie Entfaltung der kindlichen Phantasie. WEITERLESEN:

Soll ich mein Kann Kind einschulen?

Maxis Kann Kind Einschulung war eine der schwierigsten Entscheidungen, die ich als Mutter bislang zu treffen hatte. Ich weiß noch, wie ich mit dem Kündigungsschreiben des Kitaplatzes in der Hand vor dem Büro der Kitaleitung stand und  minutenlang weder hineingehen, noch wieder nach Hause fahren konnte. Ich zögerte und überlegte bis zum allerletzten Moment. Dann klopfte ich an die Tür. „Bittesehr, ich habe hier unsere Kündigung“, sagte ich zur Kitaleiterin. „Der Maxi geht im Sommer zur Schule.“ Puh, geschafft. Aber die Knie haben danach noch eine ganze Weile gewackelt WEITERLESEN

Glaube an den Osterhasen

„DI OSDA FABRIK“ Der Glaube an den Osterhasen.

Das mit den Traditionen nimmt Familie Raufuss immer sehr ernst. Spätestens jetzt müsste man denken: „OK. Die spinnen total.“ Denn in unserer bescheidenen Wohnung hängen an die 46 Osterhasen, alle persönlich von Mutti ausgeschnitten (natürlich nach persönlicher Einführung der Chef-Bastlerin) und in den buntesten Farben. „Weißt du Mama, ich glaube der Osterhase kommt nämlich nur, wenn man das hier alles ein wenig für ihn vorbereitet. Sonst ist der traurig, also müssen wir noch mehr ausschneiden und schmücken.“ Der Glaube an den Osterhasen ist im Hause Raufuss ziemlich wichtig. WEITERLESEN

Kinderleben-Erziehung-Spielen

Die Neugier der Kinder und die panische Frage: Was hast du nun wieder angestellt?

Wer kennt sie nicht, diese verdächtige Stille, wenn die Kinder in einem anderen Raum sind und einen plötzlich das Gefühl beschleicht, dass es einfach ZU ruhig sei. Manchmal erwartet man das Schlimmste und dabei sitzen sie vertieft und friedlich da, manchmal ist eben doch Chaos entstanden und man möchte empört fragen: „Was hast du denn nun wieder angestellt?!“ Dabei lohnt sich ein Blick hinter die Handlung, die uns ärgert. Ein Blick auf das Bedürfnis des Kindes, das es zu diesem Handeln angetrieben hat. Susanne schreibt dazu: WEITERLESEN

Geschwister-Familie-Schwestern

Geschwister: Zwischen Liebe, Streit und ganz viel Familienglück

Bei drei Mädels zu Hause werde ich oft gefragt, ob es denn wirklich so friedlich zugeht, wie es auf Instagram & Co. den Eindruck hat. Und ich kann euch beruhigen: Natürlich nicht. Sie streiten gern. Sie machen mit Absicht Sachen kaputt und können eben gleichzeitig doch nicht ohne einander. Bei Geschwisterstreit greife ich selten ein. Ich weiß eh nicht, wer angefangen hat und so lange sie sich nicht die Köpfe einschlagen, sollen sie ihre Dispute untereinander austragen. Bei der Kleinsten muss ich da natürlich trotzdem noch etwas mehr hinschauen. Eigentlich lässt es sich ganz einfach zusammenfassen: Die drei sind sich ihr größtes Glück und nerven sich im selben Moment bis zum Äußersten. Aber eigentlich ist es noch so viel mehr: WEITERLESEN

Ich war´s nicht: Geschwisterliebe

Weil sie so unterschiedlich sind, kommen sich meine Kinder ständig in die Quere mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen. Der eine will Clown spielen, der andere will ein Buch lesen. Der eine will ein riesiges Gebäude aus Kapla Steinen bauen, der andere braucht den Platz um zu Headbangen. Aber es gibt da ein unsichtbares Band, das die beiden verbindet. Diese Verbindung, verwandelt manchmal all ihre Unterschiede zu einer Gemeinsamkeit um und sie treffen sich irgendwo in der Mitte ihrer Charaktere und sind plötzlich beide gleich, wie eine einzige Person WEITERLESEN

Meine selbstbestimmte Geburt| Me Mama Mini

Me Mama Mini: Selbstbestimmte Geburt beim dritten Kind

Jedes Kind ist einzigartig. Jede Geburt ist einzigartig. Diese Erfahrung macht auch unsere Bloggerkollegin Sophia, die auf berührende Art und Weise auf ihrem Blog über die selbstbestimmte Geburt ihres dritten Kindes schreibt. Sie erzählt von all den Gefühlen, die sie nun durchlebt und über das Besondere, das dieses Kind ihr schenkt: „(…) Und ich staune darüber, wie schockverliebt ich in den kleinen Krümel bin. Dass etwas, das ich schon zwei Mal erlebt habe, mich noch einmal so mitnehmen kann. Dass ich trotz großer Geschwister, die sich benehmen wie Affen auf Speed, die Zeit finde, mich in seinem kleinen runzeligen Gesicht zu verlieren. Ich schaue den  Krümel an und werde melancholisch. Weil er mir vor Augen führt, wie schnell die Zeit vergeht. Weil er mir meine Endlichkeit spiegelt und die Vergänglichkeit der Zeit, in der wir Frauen Kinder bekommen.  (…)“ WEITERLESEN