Autor: Märry Franke

Mit Kindern backen

Backen mit Kindern und Erinnerungen schaffen…

Warum ich so gerne backe? Weil ich als kleines Mädchen viel Zeit auf Omas Arbeitsplatte verbracht habe. Zwischen Hefe, Puderzucker, Backoblaten und Mehl ist meine größte Leidenschaft entstanden. Noch heute verkrümle ich mich in die Küche, wenn ich Ruhe zum Nachdenken brauche. Viel schöner ist aber das gemeinsame Backen mit dem blonden Wirbelwind. Auch sie sitzt auf der Arbeitsplatte, versucht Eier aufzuschlagen und löchert mich mit vielen Fragen. Mit Kindern backen schafft Erinnerungen. WEITERLESEN

Bedürfnisorientiertes Leben

Bedürfnisorientiertes Zusammenleben mit Kindern.

Auf den ersten Blick haben Eltern grundsätzlich nur eine Gemeinsamkeit: Sie haben mindestens ein Kind. Wie sie mit diesem umgehen, wie sie als Menschen ticken und welche Werte sie leben, kann so unterschiedlich sein wie Tag und Nacht. Manche Mütter haben einen ähnlichen Umgang mit ihren Kindern, und sei es nur das Grundsätzliche. Ich zum Beispiel habe vorwiegend Menschen um mich, die eine ähnliche Grundeinstellung zu ihren Kindern haben. Ich lerne von ihnen, sie von mir. „Was würde Bella jetzt machen?“ „Wie würde Andrea reagieren?“ „Was bin ich froh, dass Suse die Situation auch kennt.“ Doch auf den ersten Blick weißt man nie, wie andere Mütter ticken. Wie auch?   WEITERLESEN

Kinder und ihr eigenes Tempo.

„Das darfst du aber noch gar nicht können. Du bist doch erst 5!“ Die Aussage sitzt und neben mir wird mein Töchterchen immer kleiner. In mir kochen die Gefühle. Warum dürfen Kinder nicht ihr eigenes Tempo haben? Warum dürfen Entwicklungsschritte nicht schneller oder langsam gemacht werden? Wie ich bedürfnisorientiertes Aufwachsen verstehe. Die Raufussche Methode! WEITERLESEN

Ein Gemüsegarten für Familie Raufuss: Die Pflanzen kommen

In 2 Wochen bekommen wir ganz offiziell unseren Gemüsegarten übergeben. Bis dahin passiert noch eine Menge auf dem Feld. Beim Einpflanzen waren wir selbstverständlich dabei und das Kind hat fleißig Kartoffeln verteilt und Kohlrabi-Setzlinge in die Erde gedrückt. Ein spannender Tag für uns alle. Größtes Highlight: Aus alten Kartoffeln werden Neue! Nach wie vor ist die Entscheidung zum eigenen Gemüsegarten wohl die Richtige gewesen. Wir freuen uns sehr! WEITERLESEN  

Es braucht ein Dorf, keine Großstadt.

Wenn andere Menschen sich ungefragt an der Erziehung von Kindern beteiligen, so wie uns das am Wochenende passiert ist, hört man gerne in der Diskussion darüber mit anderen das afrikanische Sprichwort: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“ Auch ich finde diesen Satz nicht unlogisch. Er drückt aus, dass Eltern ihr Kind nicht ausschließlich alleine beim Großwerden begleiten und unterstützen müssen. Auch sie dürfen Hilfe annehmen oder sollten sich sogar aktiv um Unterstützung kümmern, wenn diese von sich aus nicht vorhanden ist. Braucht es ein Dorf? WEITERLESEN

Schnullerfee

Danke Schnullerfee, dass du bei uns vorbei geflogen bist!

Die Sache mit der Schnullerfee zieht sich bei uns schon einige Monate. Immer wieder haben wir versucht zu platzieren, dass sie bald kommt und ihre Schnuller dann zu neuen Babys bringt. Als im letzten Sommer dann einige meiner Freundinnen noch ein Kind bekommen haben, dachten wir die Sache sei geritzt. Die brauchen ja jetzt schließlich die Schnuller, aber die Löwen waren absolut noch nicht soweit. Immer mal wieder war der Wille da, aber sobald es ernster wurde war es wieder ganz klar. Sie brauchen ihre Schnuller noch und die Schnullerfee soll nie kommen. Niemals Mama!   WEITERLESEN

Ich kann es nicht allen recht machen. Mutter von 3 Kindern.

Seit nun fast 6 Jahren bin ich Mutter von drei Kindern. Die bevorstehende Geburt meines dritten Kindes war damals auch der Beginn meiner Bloggerei. Somit gibt es meinen Blog „die-Anderl“ auch schon seit 6 Jahren! Aber dies nur als Information am Rande. Denn der Grund für diesen Blogbeitrag ist ein Telefonat mit einer lieben Freundin vor einigen Tagen, bei dem sie Rat von dreifach-Mama zu dreifach-Mama bei mir suchte. Denn auch, wenn das Leben mit drei Kindernmeist wunderschön ist, ist es manchmal eben auch anstrengend und kräftezehrend.   WEITERLESEN

Was bleibt. Wie Angst unser Leben bestimmt.

Es ist Samstag. Um kurz nach halb 4 klingelt mein Telefon. „ Seid ihr in Sicherheit? In der Stadt gab es einen Unfall. Dort ist jemand mit einem Bulli in eine Menschenmenge gefahren.“ Der Kloß sitzt sofort tief im Hals. Die Hubschrauber, die über uns fliegen, haben wir bemerkt uns aber nichts schlimmes gedacht. Innerhalb von Sekunden bekomme ich Angst. Was genau passiert hier gerade? Immer wieder hören wir Sirenen, der Hubschrauber wird noch bis tief in den Abend über unserem Haus fliegen. WEITERLESEN

Vorzeitige Einschulung

Vorzeitige Einschulung und die Idee von beziehungsorientierter Elternschaft.

In den letzten Monaten haben wir uns immer wieder gefragt, ob die Rückstellung die richtige Entscheidung war. Kognitiv war der Kobold weit, in manchen Bereichen weiter als ihre ältere Schwester. Im Inneren ist sie immer schon reifer gewesen, bereits als Baby. Aber der Wunsch, so lang wie möglich die Kleine zu sein, war genauso stark und hat uns lange in unserer Entscheidung bestärkt. Und dann machen die Kinder das, was sie eben so machen, was ihre ganz eigene Art ist. Sie entwickeln sich, springen in einem Tempo, das wir nicht voraussehen sehen können, was uns nicht selten überrascht. So war es auch bei unserem Kobold. Manchmal täglich bin ich morgens aufgewacht und habe mich gefragt, wo dieses innerlich wie äußerlich große Kind herkommt! Und mit dieser Entdeckung kam auch immer wieder die Frage auf: haben wir richtig entschieden? Über die Vorzeitige Einschulung. WEITERLESEN

Attachment Parenting

Über Haltung, Attachment Parenting und Gleichwürdigkeit

Als ich damals schwanger wurde dachte ich, ich hätte die pädagogische Weisheit mit Löffeln gefressen. Ich bin ein empathischer Mensch, ich liebe den Umgang mit Kindern und habe Sozialpädagogik studiert – was soll da schon passieren? Und dann kamen die ersten Fragen auf: Möchte ich mein Baby stillen? Soll es in seinem Bettchen schlafen? Und spätestens als es dann darum ging, von wie vielen Giftstoffen das Baby denn in so einem Kinderwagen umgeben ist, musste ich schmerzlich feststellen: auch ich bin nur eine blutjunge, verunsicherte Mama, die keinen Schimmer hat, was sie denn da macht. WEITERLESEN