Monate: Juni 2018

Woher kommt die Superkraft?

Es ist Donnerstagabend. Ich sitze auf der Couch und die Tränen kullern nur so über mein Gesicht. Zwischen Kind, Uni, meinem Job, dem Haushalt und den zahlreichen Aktivitäten, die eben so anstehen, balanciere ich seit vielen Wochen einfach so her. Die Küche ist nicht aufgeräumt, was mir nicht passt, weil ich ungerne ins Bett gehe, wenn gerade das nicht fertig ist. Das Kind hatten einen schlechten Tag. Warum? Weil auch das zum Alltag gehört und eben normal ist.Woher kommen diese Zauberkräfte? Gibt es eine geheime Fee, die nachts durch die Betten reist und komplett erschöpften Müttern eine Portion Kraft ins Gesicht pustet, damit diese am nächsten Morgen wieder in den normalen Wahnsinn einsteigen? Ich habe schlicht und einfach keine Ahnung. WEITERLESEN

Baby-Led Weaning

Baby-Led Weaning: Rezepte für das Beikostalter

Schon mal von Baby-Led Weaning gehört? Eine etwas umständliche Wortneuschöpfung, das für etwas ganz Banales und Natürliches steht: Das Anbieten von fester Nahrung für Babies im Beikostalter. Baby-Led Weaning bedeutet übersetzt „babygeführte Entwöhnung“. Das Baby bestimmt also selbst den Zeitpunkt und das Tempo, ob und wann es sich von der Muttermilch (oder der Flaschennahrung) entwöhnen möchte. Es wird kein Brei angeboten, sondern kleine Häppchen normaler Nahrungsmittel, die das Baby gut greifen und in den Mund stecken kann. Auf kleinschmeckerin.com findet ihr zwei einfache Rezepte als kleine Inspiration, was ihr eurem Baby bei Baby-Led Weaning anbieten könnt: Baby-Waffeln (ab dem 06.Monat) Avocado-Pasta mit Basilikum (ab dem 08.Monat) Diese Beikostform findet immer mehr Anhänger unter Müttern und Vätern, die ihre Kinder bedürfnisorientiert und selbstbestimmt ins Leben begleiten möchten. Natürlich kann man Baby-Led Weaning auch mit dem gängigen Babybrei kombinieren. Jede Familie kann und sollte ihren ganz eigenen Weg finden, der zu ihnen und vorallem dem Baby passt.

Mamablog-Trauer

Wenn Großeltern sterben: Ein Stück Kindheit im Himmel

Kein leichtes Thema, aber leider ereilt es uns alle irgendwann. Großeltern sterben. Wenn wir Glück haben, begleiten sie uns bis ins Erwachsenen Alter und so geht nach ihrem Tod ein kleines Stück eigene Kindheit mit in den Himmel. Denn eins war für mich als Kind immer gesetzt: Meine Eltern und Großeltern sind immer für mich da. Es steht einfach außer Frage, dass sie mich irgendwann verlassen. Doch das Leben belehrt uns eines Besseren. Ein gefühlvoller Text über Liebe und Trauer. WEITERLESEN

Neurodermitis

Kinder mit Neurodermitis: „Ich bin nicht normal, Mama!“

Auf dem Blog „Kratzekind“ schreibt Susanne über das Leben mit ihrem kleinen Sohn, der an Neurodermitis und schwerem Asthma leidet. Die chronische Erkrankung nagt insbesondere bei Kindern am Selbstwertgefühl. Sie werden von klein auf als „anders“ betrachtet und dabei möchten sie nichts mehr als dazugehören: „Optisch sieht man ihnen die Erkrankung oft schon an (Stichwort: „Ihhhh!“). Sie fehlen öfters in der Krippe, Kita oder Schule, nehmen Medikamente mit teilweise üblen Nebenwirkungen physischer oder psychischer Art, sind anfälliger für anderweitige Erkrankungen, liegen öfter im Krankenhaus oder nehmen Arzttermine wahr. Ihr Alltag ist geprägt von Therapien, Diäten, oftmals Verzicht, teils von Schmerzen, Ängsten, Frustrationen, Mobbing.“  Ein berührender, kluger Text einer echten Löwenmama. WEITERLESEN

Donuts-Rezept-Mamablog

Donuts machen ohne Donuts Maker. Nicht nur zur WM ein Hingucker

Ich könnte mich jeden Tag von Donuts ernähren. Also eigentlich von dem leckeren Zuckerguss. Meinen Kindern geht es ebenso. Erst wird der Zucker abgekratzt, danach halbwegs lieblos noch der Kringel gegessen. Da ich zum Glück nicht in der Nähe einer bekannten Kette wohne, muss ich mir anders helfen und mache Donuts jetzt einfach selbst. Und dafür brauche ich nicht mal eine neue Küchenmaschine, das geht prima ohne. Verzieren könnt ihr die süßen Teilchen nach Herzenslust, ich habe sogar welche für die anstehende WM dekoriert. Da macht das Fußball gucken gleich noch mehr Spaß. Na läuft euch das Wasser im Mund zusammen? Dann hier entlang: WEITERLESEN

Berlin Tipp mit Kindern: Klettern im Hochseilgarten Mountmitte

Berlin Tipp mit Kindern | Klettern im Hochseilgarten Mount Mitte

Sommer in Berlin – was machen die Berliner eigentlich so mit ihren Kindern? Wir schwimmen in den vielen Seen, sitzen auf Picknickdecken im Park, führen die Kinder zu lauschigen Wasserspielplätzen und essen jede Menge Eis. Aber es gibt natürlich noch viel mehr zu tun. Der Hochseilgarten Mount Mitte lädt zum Klettern, Beachvolleyball und an eine lauschige Strandbar ein. Wie man hier mit Kindern wunderbar einen langen Sommernachmittag verbringen kann, lest ihr bei Berlinmittemom. Für den Berlin-Tipp mit Kindern hier entlang!

Buchtipp für Jungs: Die Magic Park-Reihe

Buchtipp für fantasievolle Jungs | Die Magic Park-Reihe

Nur Mädchen lesen viel, Jungs haben es nicht so mit Büchern? Das ist ein doofes Klischee, dem wir als Eltern entgegenwirken können – und unsere Kinder erst recht. Ich habe einen viellesenden 11jährigen, der alles verschlingt, was fantastische Geschichten sind, je mehr Zauberer und Drachen, umso besser. Daher sind wir immer auf der Suche nach spannenden Büchern und teilen unsere Kinderbuchtipps auf dem Blog. Neu entdeckt haben wir die Magic Park-Reihe. Die Rezension und den Buchtipp für Jungs findet ihr hier.

5 Ermutigungen für Mütter | berlinmittemom.com

5 Ermutigungen für Mütter | Über Mütterrollen und Respekt

„(…) Wir sind so sehr umgeben von Ratgebern, Alleswissern und absoluten Wahrheiten, dass wir auf unserem Weg mit unseren Kindern sehr leicht aus den Augen verlieren könnten, worum es eigentlich wirklich geht. Um w e n es eigentlich wirklich geht. Denn es ist nicht wichtig, ob ich mein Kind trage oder schiebe, es ist nicht wichtig, ob ich es stille oder die Flasche gebe, es ist nicht entscheidend, ob mein Kind natürlich oder per Kaiserschnitt geboren wurde und es spielt keine Rolle, ob und wie lange es in meinem Bett schläft. Jede Entscheidung, die ich für mich und mein Kind treffe, ist vor allem eins: individuell. Bei drei Kindern habe ich gelernt, dass jedes anders ist und für jedes ein anderer ganz eigener Weg gefunden werden muss. Es ist entscheidend, ob ich mir als Mama erlaube, I C H zu sein. Ob ich meinem Kind gestatte, ganz es selbst zu sein und zu bleiben. Und ob wir beide gemeinsam es schaffen, den einen, richtigen Weg zu finden, der nur für uns beide passen muss. Für sonst …