Kinderleben
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Ich wünsch mir die Kinder noch mal klein

Schlittenfahren in Berlin

Der Schnee ist da. Wir wachen morgens auf und da liegt er, frisch gefallen und weiß im Garten. Die Kinder, eben noch müde in ihren Betten und mit der üblichen morgendlichen Abwehr, wenn ich sie wecke, um sie zur Schule zu schicken, rennen blitzschnell ans Fenster und jubeln! Schnee! Wo sind unsere Schneehosen? Wo die Handschuhe? Wann können wir einen Schneemann bauen? Und dann muss ich sagen: „Nach der Schule, meine Goldschätze. Jetzt anziehen, frühstücken, ab zum Bus!“ Die Kinder maulen und fallen gleich wieder in ihre Morgenlethargie, die Freude kriegt einen Dämpfer und der ganze Schnee macht ihnen nur noch halb so viel Spaß.

Das ist einer der Momente in unserem Leben, in dem ich plötzlich unser gemeinsames „früher“ schmerzlich vermisse. Nicht, dass ich die aktuellen Lebensphasen meiner Kinder nicht mögen würde, im Gegenteil. Sie sind wundervoll und ich liebe es, wie selbständig und groß sie durch ihr Schulleben gehen. Aber an solchen Tagen wünsche ich mir die Zeiten zurück, als sie klein waren. Kita-klein. Wir-bleiben-heute-alle-zu-Hause-und-gehen-rodeln-klein. Mittagsschlaf-und-Kakao-klein. (…)

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